Wie fein und flexibel lässt sich Kupfer additiv fertigen? Für einen Testdruck im SLM-Verfahren haben wir sternförmige Module so verbunden, dass massives, lasergeschmolzenes Kupfer die Haptik von Stoffgewebe erhält. Die Struktur misst rund 7 × 3 cm bei 3 mm Stärke.

Im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsprojekts wollte Braint3d herausfinden, wie fein und flexibel sich Kupferstrukturen additiv fertigen lassen. SLM (Selective Laser Melting) ist das präziseste industrielle Verfahren für den 3D-Druck von Metallen und eignet sich besonders für Geometrien, die klassisch nicht herstellbar wären.
Für den Testdruck wurden einzelne, sternförmig angeordnete Module im SLM-Druck so miteinander verbunden, dass die Struktur eine außergewöhnliche Eigenschaft erhielt: eine Flexibilität und Haptik, die an echtes Stoffgewebe erinnert, obwohl es sich vollständig um massives, lasergeschmolzenes Metall handelt. Die Maße: rund 7 × 3 cm bei 3 mm Stärke.
Starre Metallstrukturen werden durch intelligentes, modulares Design beweglich, ohne die physikalischen Eigenschaften von Kupfer zu verlieren: hohe elektrische Leitfähigkeit und exzellente Wärmeübertragung. Das eröffnet Anwendungsfelder etwa in der Elektrotechnik, im Wärmemanagement oder bei individuellen Hochleistungsbauteilen.
Ein funktionsfähiger Proof-of-Concept für flexible, textilähnliche Kupferstrukturen.
Braint3d bietet SLM-Metalldruck für Kupfer, Edelstahl, Titan, Aluminium und weitere Legierungen an, von Prototypen bis zur Serienfertigung komplexer Metallbauteile.