Ein handflächengroßes Messingguss-Ersatzteil war nicht mehr erhältlich, Zeichnungen gab es nicht. Wir haben das Teil gescannt, 1:1 gussgerecht nachkonstruiert und per 3D-gedrucktem Prototyp geprüft. Den finalen Messingguss übernahm ein spezialisierter Partnerbetrieb.

Für ein handflächengroßes Ersatzteil aus Messingguss, das am Markt nicht mehr erhältlich war, hat Braint3d eine vollständige Reverse-Engineering-Lösung umgesetzt. Der Kunde brachte das Originalteil vorbei, ohne technische Zeichnung und ohne verfügbare Konstruktionsdaten.
Das mehrteilige Bauteil besaß keine klaren Referenzkanten. Deshalb war eine 3D-Scan-Erfassung nötig, um überhaupt eine präzise Konstruktionsgrundlage zu schaffen.
Darauf aufbauend wurde das Teil 1:1 digital nachkonstruiert und von Anfang an gussgerecht ausgelegt, inklusive Kompensation des Schwindungsverzugs beim Gießen.
Zur Maß- und Passungskontrolle wurde zunächst ein 3D-gedruckter Prototyp gefertigt. Der finale Messingguss erfolgte anschließend über einen spezialisierten Partnerbetrieb.
Das Projekt zeigt, wie Braint3d auch bei komplexen Ersatzteilen ohne vorhandene Daten von der Digitalisierung bis zum fertigen Gussteil alle Schritte koordiniert.